YuKa!N***

Für alle die gern schreiben und/oder lesen =D.
Startseite Über michmich Gästebuch Kontakt Archiv
Warum ich schreibe

So viele Menschen,

So viele Geschichten,

So viele Wörter

Und So wenig Leser.

So wenig Lust,

So wenig Ideen,

So wenig Motivation.

Und so viel zu tun.

Ob jemanden etwas einfällt?

Oder es gleich zur Pause schellt?

Ob er mir gleich sagt, dass er abschreibt.

Oder sich lieber auf’n Hof herumtreibt?

Warum fällt mir nichts ein?

Nicht ein einziges Wort steht auf meinem Blatt.

Stattdessen kämm ich mir lieber meine Haare glatt.

Nicht ein einziger Reim!

Warum ich schreibe?

Welch eine blöde Aufgabe.

Wo ich doch lieber,

Von der Schule fernbleibe.

Dieses dämliche Gehabe.

Von einem,

Zum andern Buchstabe.

Ist einfach nicht einer meiner Dinge.

So ein paar Augenringe.

Das hätte ich mal gern,

Denn ich guck’ viel fern.

Genau wie heut’ Nacht,

Doch Sendungen wie DSDS.

Geben mir den Rest.

Durch schrille Stimmen aufgewacht.

Zurück in die Realität,

Erkannte ich,

Mit der reellen Brutalität,

Dass ich noch nicht weiß,

Was für mich schreiben heißt,

Ich schreibe, weil ich muss,

Aber manchmal,

ist es auch ein Hochgenuss.
2.9.07 12:03


Courage

In Märchen und Legenden,

Gibt es immer Prinzen,

Die mit Prinzessinnen,

In den Armen enden.

Egal welch’ Bösewicht,

An Mut,

Fehlt es ihnen nicht.

 

Ist Mut,

Einbildung?

Erfundenes aus Märchen,

Entstanden aus Wunsch und Traum?

Oder gibt es Mut,

Vielleicht im Alltag,

In der Schule, auf der Straße,

Oder im Konferenzraum?

 

Mut kann man beweisen:

Kaum ist man ein großer Held,

Es sind manchmal,

Merkwürdige Taten,

Diese ereichst du,

aber nicht nur bei den Soldaten,

Mut hat man nicht nur auf dem Schlachtfeld.

 

Doch ist man mutig,

Wenn man aus dem Flugzeug springt?

Wenn man seinen Liebsten einen Antrag macht?

Wenn man vor 1000 Menschen singt?

Oder wenn man sich heraustraut,

In tiefster Geisternacht?

 

Man ist mutiger,

Wenn man seine Meinung sagt,

Mal etwas wagt,

Keine Angst zu haben,

Vor Differenzen,

Oder ihre Konsequenzen

Wenn man zu seiner Meinung steht,

Die Mehrheit ignoriert,

Die Meinung auseinander geht,

Und damit Symphatie verliert.

Wenn man gegen den Strom schwimmt,

Sich aus der Menge erhebt,

die Rufe und Kritik hinnimmt,

Und ein Gehör erstrebt.

 

Ehrlich sein ist,

zu riskieren

weniger zu gewinnen,

als zu verlieren

Ehrlich sein ist Courage haben.
2.9.07 12:06


Das Leben im konjunktiv

Das Leben im Konjunktiv

 

Wäre es heute warm und nicht kalt.

Würde der Wind singen und nicht jaulen.

Wäre es gestern und nicht bald.

Würde die Eisrose blühen und nicht faulen.

 

Wäre heute gestern,

Würdest du leben?

Würdest du flüstern?

Würdest du Fehler beheben?

 

Wäre heute morgen,

Wärst du hier?

Wärst du geborgen?

Wärst du bei mir?

 

Wärest du nicht dort,

Und wärest fort.

Hätte es geregnet,

Und wir wären uns nie begegnet.
2.9.07 12:14


Der Stärkere


Die Schwalbe kam mit Neuigkeiten vom Waldrand um sie allen Waldbewohnern mitzuteilen. Sie erreichte fast jeden, selbst den Fuchs der sich gern versteckt. Doch gab es keine Spur vom Bären. Allerdings machte die Schwalbe, Gebrauch von ihrer Flugfähigkeit. Und hoch oben, über die Baumkronen sah sie den großen braunen Bären im Tal. Schnell machte sie sich auf den Weg zu ihm. Es war nicht mehr viel Zeit.

Im Tal angekommen sah sie den Bären schlafen. Sie schrie:“ Herr Bär! Herr Bär! wachen sie auf!“ Schlaftrunken und genervt fragte der Bär:“ Warum machst du so ein Lärm, kleiner Vogel? Was ist los?“

„Ich muss dir was sagen!“

„Was den?“, dem Bären knurrte der Magen

„Es droht Gefahr!“, schrie die Schwalbe halb hysterisch.

„Vogel, ich glaube du weißt das ich der Stärkste bin und niemand gefährlich für mich ist.“, knurrte der Bär gereizt.

„Aber..“, versuchte die Schwalbe.

„Aber!? Willst du mich beleidigen?“

„Nein!“,

„Lüge!“

mit diesen Wort verschlang der Bär die Schwalbe mit einem Biss.

Nach dieser Mahlzeit brauchte der Bär eine Pause und legte sich wieder hin.

Aber er wachte nicht mehr auf, denn die Jäger betraten das Tal.


2.9.07 12:15


Der Vertrag

„Dieser schreckliche Wind!“

Marcs Haare standen zum Himmel. Dabei hatte er sie erst gerade ordentlich gekämmt. Er dachte darüber nach wie lustig er jetzt aussehen würde. Sein bester Anzug war voll von kleinen Stöcken, Dreck und manchmal Taschentüchern, welche von den Wind an sein Anzug gepresst wurden.

„Du verdammter Wind! Verschwinde!“, schrie Marc und bog in einer Seitenstraße ein.

Dort sah er in leuchtender Schrift „Café André“. Und entschloss sich eine Pause in dem Café zu machen. „Nur so lang bis der Wind abschwächt“, schwor er sich selbst leise.

Der Duft von frisch gekochten Expresso und Capuchino lag in der Luft und lies Marcs Gourmet Herz höher schlagen.

Vergeblich suchte er nach einen freien Tisch, denn der kleine Laden war ziemlich voll. Wahrscheinlich suchten alle Schutz vor dem Unwetter.

Dieses Gedränge verursachte eine Menge Lärm, so das man schreien musste um sich verständlich zu machen. Dies wiederum führte wieder zu mehr Lärm und lies das kleine Café viel eher wie ein Marktplatz aussehen als ein gemütlichen Laden.

„Aber gemütlich ist es trotzdem“, dachte Marc nachdem ein Platz an der Theke frei wurde, “und so schön warm.“

Er bestellte sich einen Schokoladen Cappuchino mit extra Schaum und Schokoraspeln.

Während er auf seine Schoko-Koffeinbrühe wartete, beobachtete er die Kelnerinnen bei ihrer Arbeit. Nachdem er ihre Kurven überflogen hatte kam auch schon sein Capuchino.

Als Marc in ihn hineinblickt fragte er sich selbst, warum er immer noch solo sei. Dabei hatte seine Frau ihn schon vor Jahren verlassen.

Es war die Angst vor wiederholte Enttäuschung und Vertrauensbruch, die ihn nicht binden ließen. Zum Glück war es in seine Arbeit nicht so. Einmal unterschrieben, so kann man nur noch schwer den Vertrag los werden. Nicht das er schlecht oder böse sei. Aber dank ihnen hatte er jeden Tag eine leckere Mahlzeit und ein warmes Bett.

Marc seufzte, wie er sich doch nach sein Bett sehnte. Aber unglücklicherweise musste er mit dem Vertrag zu seinem baldigen Kunden hinkommen. Was eigentlich merkwürdig war, denn normalerweise kommen seine Kunden zu ihm, zu seinem warmen Büro.

Marc seufzte schon wieder, nach den Gedanken an sein Büro.

Sie hatten den Vertrag bereits eine Woche vorher telefonisch ausgehandelt. Der Kunde war völlig zufrieden, deshalb war Marc so optimistisch.

Die Gesundheit seines baldigen Kunden erlaubte es nicht vor der Tür zu gehen. Daher schlug Marc vor, persönlich mit den Papieren zu kommen. Was zu der Zeit ein kleines übel war, denn das würde sein größtes Geschäft werden. Wenn alles Glatt läuft.

Seine Tasse war leer und sein Körper erfüllt von wärme. Auch wenn er zwanzig Minuten Verspätung hatte so glaubte er, es wäre nicht weiter schlimm. Mit Zuversicht und wohliger Wärme stürzte er sich zurück in den Sturm.

Etwa fünfzehn Minuten später erreichte er endlich ein großes Anwesen. Er klingelte und wurde hereingebeten. Im Wohnzimmer wurde er bereits erwartet.

„Ah! Sie müssen Herr Klasel sein!“, sagte Marc in freudiger Erregung und schüttelt ihn die Hand, „es freut mich, sie persönlich kennen zulernen.“

„Freut mich auch, Herr Tal. Doch muss ich ihnen mitteilen das ich den Vertrag nicht unterschreiben kann. Wir haben vor zehn Minuten ein besseres Angebot bekommen. Tut mir leid, dass sie den Weg umsonst gemacht haben. Auf wiedersehen.“, antwortete Herr Klasel mit einem entschuldigenden Lächeln.

Er ging aus dem Zimmer und lies Marc allein.

2.9.07 12:16


Eröffnung meines kleinen Lyrik und kurz-epik blogs =D

 

ich kenn mich nciht so gut aus mit bloggen und sowas abe rbekomm später hilfe. also alss ich erstmal dieses einfache design

 

ich bitte jeden leser eine meinung zu schreiben und möglichst viel zu kritisieren =)

achja das copyright liegt bei mir. also bitte nicht plagiern

 

viel spaß =D 

2.9.07 12:27


Jahreszeiten

Im Frühjahr beginnt das Leben.
Die Sonne erwacht,
Um bekannt zu geben,
Es ist Zeit für die erste Liebesnacht.

Der Sommer lässt das Leben gedeihen.
Die Sonne strahlt heiter,
Begnügt von den Liebeleien,
Zieht sie nur ungern weiter.

Der Herbst lässt das Leben vergreisen.
Die Sonne schwindet,
Sieht nicht wie sie sich abweisen,
Und keine Liebe mehr findet.

Im Winter endet das Leben.
Die Sonne erholt sich,
Um sich wieder zu erheben.
Und Liebe sucht man vergeblich.
6.9.07 22:39


 [eine Seite weiter]

Gratis bloggen bei
myblog.de

bjo + chaste