YuKa!N***

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Das Leben im konjunktiv

Das Leben im Konjunktiv

 

Wäre es heute warm und nicht kalt.

Würde der Wind singen und nicht jaulen.

Wäre es gestern und nicht bald.

Würde die Eisrose blühen und nicht faulen.

 

Wäre heute gestern,

Würdest du leben?

Würdest du flüstern?

Würdest du Fehler beheben?

 

Wäre heute morgen,

Wärst du hier?

Wärst du geborgen?

Wärst du bei mir?

 

Wärest du nicht dort,

Und wärest fort.

Hätte es geregnet,

Und wir wären uns nie begegnet.
2.9.07 12:14


Courage

In Märchen und Legenden,

Gibt es immer Prinzen,

Die mit Prinzessinnen,

In den Armen enden.

Egal welch’ Bösewicht,

An Mut,

Fehlt es ihnen nicht.

 

Ist Mut,

Einbildung?

Erfundenes aus Märchen,

Entstanden aus Wunsch und Traum?

Oder gibt es Mut,

Vielleicht im Alltag,

In der Schule, auf der Straße,

Oder im Konferenzraum?

 

Mut kann man beweisen:

Kaum ist man ein großer Held,

Es sind manchmal,

Merkwürdige Taten,

Diese ereichst du,

aber nicht nur bei den Soldaten,

Mut hat man nicht nur auf dem Schlachtfeld.

 

Doch ist man mutig,

Wenn man aus dem Flugzeug springt?

Wenn man seinen Liebsten einen Antrag macht?

Wenn man vor 1000 Menschen singt?

Oder wenn man sich heraustraut,

In tiefster Geisternacht?

 

Man ist mutiger,

Wenn man seine Meinung sagt,

Mal etwas wagt,

Keine Angst zu haben,

Vor Differenzen,

Oder ihre Konsequenzen

Wenn man zu seiner Meinung steht,

Die Mehrheit ignoriert,

Die Meinung auseinander geht,

Und damit Symphatie verliert.

Wenn man gegen den Strom schwimmt,

Sich aus der Menge erhebt,

die Rufe und Kritik hinnimmt,

Und ein Gehör erstrebt.

 

Ehrlich sein ist,

zu riskieren

weniger zu gewinnen,

als zu verlieren

Ehrlich sein ist Courage haben.
2.9.07 12:06


Warum ich schreibe

So viele Menschen,

So viele Geschichten,

So viele Wörter

Und So wenig Leser.

So wenig Lust,

So wenig Ideen,

So wenig Motivation.

Und so viel zu tun.

Ob jemanden etwas einfällt?

Oder es gleich zur Pause schellt?

Ob er mir gleich sagt, dass er abschreibt.

Oder sich lieber auf’n Hof herumtreibt?

Warum fällt mir nichts ein?

Nicht ein einziges Wort steht auf meinem Blatt.

Stattdessen kämm ich mir lieber meine Haare glatt.

Nicht ein einziger Reim!

Warum ich schreibe?

Welch eine blöde Aufgabe.

Wo ich doch lieber,

Von der Schule fernbleibe.

Dieses dämliche Gehabe.

Von einem,

Zum andern Buchstabe.

Ist einfach nicht einer meiner Dinge.

So ein paar Augenringe.

Das hätte ich mal gern,

Denn ich guck’ viel fern.

Genau wie heut’ Nacht,

Doch Sendungen wie DSDS.

Geben mir den Rest.

Durch schrille Stimmen aufgewacht.

Zurück in die Realität,

Erkannte ich,

Mit der reellen Brutalität,

Dass ich noch nicht weiß,

Was für mich schreiben heißt,

Ich schreibe, weil ich muss,

Aber manchmal,

ist es auch ein Hochgenuss.
2.9.07 12:03


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